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Radiolog. Diagnostik

RAIOLOG. DIAGNOSTIK

Konventionelle Radiologische Verfahren

Hier ergeben sich im Wesentlichen folgende Untersuchungsmöglichkeiten:

 
Ultraschall
Rasterwandgerät
Durchleuchtung

Ultraschall


Rasterwandgerät


Durchleuchtung


Wie verlaufen die Untersuchungen?

Bei der Ultraschalldiagnostik wird über die untersuchte Körperregion der Schallkopf bewegt, das sofort entstehende Bild kann der Arzt sofort beurteilen und zusätzlich über einen Drucker der Patientenakte zufügen.

Bei der Durchleuchtung werden Sie entweder stehend oder liegend mittels der Röntgenstrahlen durchleuchtet, wobei auf dem Leuchtschirm sichtbar gemachte innere Organe oder Skelettabschnitte mit dem Einsatz einer Bildverstärkerfernsehkette und – bei Organen – unter Zuhilfenahme von Kontrastmitteln dann auf einen Film oder rein Digital dem Arzt zur Befundung zur Verfügung stehen.

Wie funktionieren die Verfahren?

Die Ultraschalldiagnostik basiert auf den Gesetzen der Reflexion und der Streuung der Ultraschallwellen an Grenzflächen mit unterschiedlichen Gewebestrukturen.

Ultraschallwellen sind periodische Schwingungen von Materieteilchen, die sich als elastische Wellen räumlich ausbreiten. An einem Kristall wird eine elektrische Spannung angelegt, der Kristall ändert dadurch seine Dicke und führt zur Aussendung von Ultraschallwellen. Der Schallwellenempfang erfolgt ebenfalls am Kristall wobei die reflektierten Schallwellen zu einer elektrischen Spannung führen, die entsprechend der Echointensität in Grautönen wiedergegebenen Punkte fließen, soweit diese von gleichwertigen Strukturen stammen, zu Flächen und Linien zusammen und geben bei apparativer Verschiebung in schneller Folge ein sichtbares Bild (Real time Technik).

Der Schallkopf fungiert somit als Schallerzeuger und –empfänger.

Den konventionellen Anlagen liegt das Prinzip der Röntgenstrahlung zugrunde. Röntgenstrahlen entstehen, wenn energiereiche Elektronen, die in der Röntgenröhre produziert werden, auf ein Hindernis prallen oder durch sonstige Einflüsse gebremst werden. Es handelt sich dabei um elektromagnetische Schwingungen, die sich von den Lichtstrahlen oder den Wärmestrahlen und den Radiowellen durch eine andere Wellenlänge unterscheiden.

Im Körper entstehen Absorptionsunterschiede durch Organe mit unterschiedlicher Dicke oder Dichte. Die Summe der aus dem Körper austretenden Strahlungsintensitätsunterschiede wird als Strahlenbild oder Strahlenrelief bezeichnet. Benachbarte Bereiche unterschiedlicher Dosisleistung bilden einen Strahlenkontrast.

Das dabei entstehende Bild wird dann auf einen Film oder rein digital für den Arzt erstellt.

Welche Vorteile bieten die Verfahren?

Neben der Magnetresonanztomographie ist die Ultraschalldiagnsotik das einzige radiologische Verfahren, welches ohne Röntgenstrahlen Bilder des menschlichen Körpers zu erzeugen vermag. Biologische Schädigungen sind bei der Anwendung des Ultraschalls weder bekannt noch nachweisbar.

Die konventionelle Diagnostik hat sich seit der Erfindung des Röntgenstrahls als die Möglichkeit für den Arzt manifestiert, den Patienten ohne chirurgischen Eingriff nach krankhaften Prozessen oder anderen Fehlentwicklungen zu untersuchen.